La Sarazinière - Trebignaud Philippe et Guillaume
Lage:
10 km westlich von Mâcon im Süden der Bourgogne.
Größe des Betriebs:
Handwerklich geführtes Familienweingut von 10 ha auf alkalischen, vorrangig kalkhaltigen und ton-kalkhaltigen Böden.
Angebaute Rebsorten:
- Gamay mit weißem Saft für die Rotweine Mâcon Bussières (4 ha)
- Chardonnay für die Weißweine Mâcon Bussières (5 ha)
- Bourgogne Aligoté (0,70 ha).
Durchschnittsalter der Weinreben: 60 Jahre, mit einigen 80 Jahre alten Parzellen.
Reberziehung:
Kordonschnitt im burgundischen Stil für die Rotweine.
Einfacher Guyot- und Bogenschnitt für die Weißweine.
Rebstockdichte: 8 500 bis 10 000 Rebstöcke pro Hektar.
Regelmäßige Bodenbearbeitung.
Strenge Ertragskontrolle.
Ernte:
Die Lese erfolgt manuell, das Datum wird im Hinblick auf eine optimale Reife und in Abhängigkeit von dem Gesundheitszustand der Trauben bestimmt.
Die Weißweine:
- Weißwein Mâcon Bussières „Le Pavillon“, sehr mineralisch, von einem sehr kalkhaltigen Terroir, 12- bis 18-monatiger Ausbau im Edelstahltank
- Weißwein Mâcon Bussières Cuvée Claude Seigneuret, Vinifikation und 12- bis 18-monatiger Ausbau in Eichenholzfässern, alte Reben (80 Jahre)
- Bourgogne Aligoté „Clos des Bruyères“ (Pflanzung von 1998), 18-monatiger Ausbau im Edelstahltank.
Temperaturkontrolle während der Gärung im Tank (18 bis 22 °C), Ausbau auf der Hefe.
In Fässern: Vinifikation und Ausbau, Aufrühren des Hefesatzes (in Abhängigkeit vom Jahrgang), Cuvée 100 % Holzausbau in Fässern unterschiedlichen Alters (90 % 2 bis 8 Jahre alt – 10 % neu).
Die Rotweine:
- Rotwein Mâcon Bussières Tradition, (Cuvée aus Trauben von allen Parzellen des Weinguts), Ausbau im Tank
- Rotwein Mâcon Bussières, Cuvée „Les Devants“, Ausbau in Eichenholzfässern (3. bis 7. Wein), alte Reben (80 Jahre).
Lese in Kisten, strenge Selektion, Komplett- oder Teilentrappung, Weinbereitung ohne SO2 auf burgundische Art mit Unterstoßen des Tresterhutes und Überpumpen.
Temperaturkontrolle.
Dauer der Maischegärung: 12 bis 15 Tage je nach Jahrgang.
Ausbau in Edelstahltanks oder Eichenholzfässern. Die Dauer hängt vom Jahrgang ab (min. 10 bis 12 Monate).
Abfüllung in Flaschen ohne Schönung oder Filterung.
Das Arbeitsprinzip besteht darin, die Weinbereitung nicht durch künstliche Zugaben zu beeinflussen und das Terroir zu erhalten: kein Hefezusatz, keine Enzymierung oder ähnliche Maßnahmen, die den natürlichen Gärungsprozess verändern könnten.
Die Flaschenabfüllung findet auf dem Weingut nach einer Schönung und einer leichten Filterung - wenn nötig - (bei den Weißweinen) statt.
Anpassung der Menge an freiem SO2 auf 15 bis 25 mg/l, nur bei der Abfüllung.
Damit sich die Weine auf natürliche Weise ohne künstliche Eingriffe entwickeln, wird keiner von ihnen anderen Behandlungen als den zuvor angeführten unterzogen. Etwas Depot oder Weinsteinkristalle können bisweilen in den Flaschen auftreten.
Alle diese Weine werden regelmäßig im Labor Analysen unterzogen; die Tatsache, dass wir unsere Cuvées „leben lassen“ bedeutet selbstverständlich nicht, dass wir es an regelmäßiger Überwachung fehlen lassen.
Bodenbearbeitung und integrierter Pflanzenschutz ermöglichen den Erhalt eines guten, natürlichen Gärungspotenzials, das dem Terroir innewohnt.
Die Cuvées werden nach Parzellen in Abhängigkeit von den Reben (Herkunft, Textur, Lage, Alter etc.) ausgewählt.