Grandes Heures de Cluny : Folies amoureuses et métamorphoses baroques
Liebeswahn und barocke Metamorphosen
Durch das Ensemble LE SONGE DE MÉLÉTÉ
Isabelle GORSSE, Sopran
Emmanuelle CÔTE, Violine
Alice ROQUEFORT, Violine
Marie LARSEN, Bassgambe
Sylvain CORNIC, Cembalo
Und die NAHLO-Kompanie
Lohan JACQUET und Domitille DEMARET, Tanz
Gesangs- und Tanzaufführung für eine Calisto von heute
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Pier Francesco CAVALLI 1602-1676 ist der größte venezianische Opernkomponist des 17. Jahrhunderts.
Die Calisto geriet fast völlig in Vergessenheit, doch seit ihrer Wiederentdeckung im Jahr 1970 ist sie CAVALLIs meistgespielte Oper, die vom zeitgenössischen Publikum gefeiert wird.
Eine wilde Intrige, in der Sterbliche und mythologische Götter einander begehren, jagen und sich verwandeln. Diese verrückte Geschichte wird in CAVALLIs Oper La Calisto erzählt, die 1651 mit Ballett in Venedig uraufgeführt wurde. Der Tänzer Lohan JACQUET und die Musiker des Ensembles Le Songe de Mélété verbinden ihre Welten, um eine Calisto von heute zu erschaffen. Ein Meisterwerk hat 400 Jahre nach seiner Entstehung starke Dinge zu sagen: Sie präsentieren die schönsten Auszüge daraus, unterbrochen von Sonaten, die von den besten Komponisten der Zeit erdacht wurden. Gesungene und getanzte Aufführung: seltene, aber zugängliche Musik, in der sich Freude und Emotionen abwechseln; starke, sensible und hypnotische Choreographie, die die Verwunderung und die Ängste von heute trägt.
Lohan JACQUET: Ausgebildet am Konservatorium von Mâcon, Absolvent der École Supérieure de Danse de Cannes, war L. JACQUET 2016 Mitbegründer des Festivals Danse à Milly. Seit 2021 ist er Choreograf der Kompanie NAHLO, für die er Sensible, Îlots und Île kreiert hat.
?Le Songe de Mélété - Isabelle GORSSE, Sopran, Alice ROQUEFORT und Emmanuelle CÔTE, Violinen, Marie LARSEN, Viola da Gamba, Sylvain CORNIC, Cembalo: Vereint durch den Willen, lebendige Aufführungen zu schaffen, die sich auf die Bühnenkünste des 17. und 18. Jahrhunderts konzentrieren, aber offen sind für die Ästhetiken und künstlerischen Ausdrucksformen von heute (Gesang, Tanz, Instrumentalmusik, Theater), mit einer experimentellen Freiheit, in der sich der Geist des Spiels mit dem Anspruch der Forschung verbindet. Sie laden zu einer Reise ein, zu einer Dezentrierung, die uns in Wirklichkeit zu uns selbst zurückführt.