Au Paradis
Im Paradies kommt ein Toter an, der erklären muss, wie er, ein ehemaliger Diakon und verklemmter, traditionalistischer Untersuchungsrichter, eines Tages die Metal-Tochter, Anarchistin und Hackerin eines mörderischen Paares kennenlernte, gegen das er ermittelte.
Wie er dann die verrückte Liebe, den Alkohol, das Röhren seiner Aorta, die Verheerungen seiner Progerie, ein Steuerparadies im Bauch eines Kaimans, zweibeinige Raubtiere, das Hacken von Computern, eine Befreiungsarmee aus der Kanalisation entdeckte und wie ihn all das in einem mörderischen Mahlstrom in ein sinnliches Rafting stürzte, das alle seine Orientierungspunkte über Bord warf.
Er erzählt das alles Gott, mit dem Gedanken, dass er ihn davon überzeugen muss, dass ein Mörder in manchen Fällen besser als ein Richter sein kann, um die Moral der menschlichen Rasse zu verbessern.
Text und Spiel: Patrick Grégoire
Inszenierung : Jean-Michel Debarbat