Ligne de démarcation - Plaque souvenir Esther Grunberger
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📍 Cersot

Ligne de démarcation - Plaque souvenir Esther Grunberger

Gedenktafel zu Ehren der zweijährigen Jüdin Esther Grunberger, die von der deutschen Patrouille bei dem Versuch, die Demarkationslinie in Cersot zu...

Die Combattants Volontaires de la Résistance (CVR) der Sektion Cluny-Mâcon-Chalon haben seit 2022 ein Projekt angeregt, um den ehemaligen Verlauf der Demarkationslinie, der vom Feind zwischen 1940 und 1943 erzwungenen Grenze, zu materialisieren.

In Cersot wurde am 20. August 1942 gegen 18 Uhr eine Gruppe von 14 illegalen Einwanderern vom deutschen Wachposten auf diesem Weg gesehen, die mit Hilfe eines Schleusers heimlich in die Südzone gelangen wollten.

Am Eingang des Chemin des Guénins schießen die Zollbeamten auf die Gruppe und verletzen die zweijährige Jüdin Esther Grunberger in den Armen ihrer Eltern. Sie wird anschließend in das Krankenhaus von Chalon gebracht, wo sie an den Folgen ihrer Verletzungen stirbt.

Der Rest der Gruppe (belgische Juden, die in die Südzone gelangen wollten, um der Verfolgung und Verhaftung zu entgehen) und ihre Eltern (Mojzesz Grunberger und Chaya Vachsstock) wurden festgenommen, am 29. August nach Drancy gebracht und am 31. August 1942 nach Birkenau in Polen deportiert, von wo sie nicht mehr zurückkehrten.

Heute ist die Identität der Eltern auf der Wand mit den Namen der deportierten Juden im Mémorial de la Shoah in Paris verzeichnet. Die Spur der kleinen Esther konnte von der CVR-Vereinigung wieder aufgenommen werden: Sie ruht heute in einem der Gemeinschaftsgräber auf dem Friedhof Boucicaut in Chalon-sur-Saône.

Eine am 25. Juni 2022 eingeweihte Tafel erinnert auf Initiative des CVR und der Gemeinde an die kleine Esther in Cersot.