Art en béton - Maja Ouwerkerk
Hier habe ich entdeckt, dass man aus Beton auch Dekorationsgegenstände herstellen kann. Ich begann also mit Rhabarberblättern.
Mein Name ist Maja Ouwerkerk, ich bin Deutschschweizerin und wurde 1956 geboren. Ich bin in Schaffhausen aufgewachsen.
Seit 2016 lebe ich in dieser schönen Region. Seit 2020 bin ich in Buxy zu Hause. Hier können Sie auch meine Kreationen entdecken.
Ich habe schon immer gerne kreativ gearbeitet, insbesondere bei der Herstellung von Kränzen. Hier habe ich entdeckt, dass man Beton nicht nur zum Verlegen von Fliesen, sondern auch zur Herstellung von Dekorationsgegenständen verwenden kann. Ich begann also mit Rhabarberblättern und probierte im Laufe der Zeit immer wieder neue Dinge aus. Das Ergebnis können Sie auf den Fotos sehen, die ich auf meiner Website veröffentlicht habe.
Meine Motivation
Nach dem Umzug und dem Stress, von der Schweiz nach Frankreich zu ziehen, stellte sich die Parkinson-Krankheit ein.
Aufgrund von Koordinationsproblemen musste ich meine Hobbys wie das Herstellen von Türkränzen oder das Cellospielen bald aufgeben. Als ich nach einer neuen Beschäftigung suchte, fand ich einen Sack mit Betonresten. Daraufhin begann ich, unseren Garten mit Rhabarberblättern aus Beton zu dekorieren. Die Freude am Basteln half mir, diese schwierige Zeit zu überstehen.
Ein Arzt sagte mir einmal, dass alles, was uns Freude bereitet, die Produktion von Dopamin anregt. Mit meiner Geschichte möchte ich Sie ermutigen, eine Tätigkeit zu finden, die Ihnen Freude bereitet, auch wenn sie keine große Koordination der Hände erfordert. Suchen Sie einen Ersatz für alles, was nicht mehr so funktioniert, wie Sie es gerne hätten. Ich habe wieder mit dem Stricken angefangen, auch wenn ich manchmal aufgeben muss, versuche ich immer wieder neu anzufangen. Ich will mich von dieser Krankheit nicht unterkriegen lassen.
Meine Motivation finde ich auch in dem Text, den ich bei meiner Ausstellung vorgetragen habe. "Selbst mit Tränen in den Augen stehe ich auf und sage mit einem Lächeln, dass alles in Ordnung ist". Eigentlich habe ich die Hoffnung auf eine Scheidung mit der Parkinson-Krankheit aufgegeben, da dies nicht möglich ist. Er lehnt das kategorisch ab.
Vielen Dank, dass Sie mir zugehört haben. Wenn jemand Interesse daran hat, mehr über mein Hobby zu erfahren oder sogar zu mir nach Hause zu kommen, um etwas selbst herzustellen, ist er herzlich willkommen.